Verband Region Stuttgart
S-Bahn zwischen Neckar und Weinbergen

Die S-Bahn - bequem und umweltfreundlich

Die S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs im Gebiet des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart. Pro Tag erreichen rund 390.000 Menschen bequem und umweltfreundlich ihre Ziele. Bundesweit gehört die S-Bahn Stuttgart zur Spitzengruppe in Sachen Pünktlichkeit und Qualität. Das tröstet nicht darüber hinweg, dass das Fahrerlebnis in jüngster Zeit getrübt war.

Der Verband Region Stuttgart ist laut Gesetz als Aufgabenträger für den "regional bedeutsamen Schienennahverkehr mit Ziel und Quelle in der Region" zuständig. Er „bestellt“ den S-Bahn-Verkehr bei der DB Regio AG, gibt vor in welchem Takt die S-Bahn rollt und kümmert sich um die Finanzierung des S-Bahn-Verkehrs, aber auch der Nebenbahnen. Dazu zählen die Teckbahn (Kirchheim u. T. – Oberlenningen) und die Schusterbahn (Untertürkheim – Kornwestheim).

Ab Dezember 2014: Mehr S-Bahn

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 sorgt der Verband Region Stuttgart auf allen Linien für ein besseres Angebot bei der S-Bahn:

  • Ausweitung 15-Minuten-Takt um je eine halbe Stunde: Nachmittags ab 15.30 Uhr und abends bis 19.30 Uhr und damit 18 zusätzliche Fahrten oder +8.000 Sitzplätze
     
  • Einsatz längerer S-Bahn-Züge auf der S1 bei 11 Fahrten und damit +2.000 Sitzplätze
     
  • Spätanbindung des Flughafens mit der S3 über Vaihingen hinaus
     
  • Zwei zusätzliche Fahrtenpaare auf der Schusterbahn zwischen Untertürkheim und Kornwestheim (zunächst für 3 Jahre)
     
  • Zwei neue S-Bahn-Fahrten der S6/S60 um 4.42 Uhr und 5.12 Uhr von Stuttgart Zuffenhausen über Renningen nach Böblingen (zunächst für 3 Jahre)
     
  • Zwei Fahrten am Nachmittag auf der „kleinen S 1“ zwischen Esslingen und Schwabstraße werden so verlängert, dass sie zwischen Plochingen und Herrenberg verkehren
     
  • S3 fährt künftig werktags bis Betriebsschluss zum Flughafen (zunächst für drei Jahre)

Diese Verbesserungen sind von der Regionalversammlung im September 2013 auf den Weg gebracht worden. Die Kosten dafür liegen bei etwa 3,3 Millionen Euro, von denen das Land einen Teil trägt.

S-Bahn-Pünktlichkeit im Fokus der Regionalpolitik

Im Jahr 2013 ließ die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der S-Bahn zunehmend zu wünschen übrig. Baustellen, zahlreiche Großstörungen, Einflüsse von Dritten und der missglückte Einsatz der neuen S-Bahnfahrzeuge ET 430 strapazierten die Nerven von S-Bahn-Fahrgästen. Ansatzpunkte und Zusagen der DB-Konzerntöchter, wie es bei der Stuttgarter S-Bahn wieder besser laufen könnte, brachte eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses am im Oktober 2013. Experten aller beteiligten Konzerngesellschaften der Deutschen Bahn AG, des Fahrzeugherstellers Bombardier und des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) standen Rede und Antwort. Über erste Erfolge und den Stand der vereinbarten Pünktlichkeits- und Qualitätsoffensive berichteten die Vertreter der DB-Töchter im Verkehrsausschuss am 25. Juni 2014. Mehr Info.