Regionale Mobilitätsplattform

Abgestimmte Strategien mit genehmigungsfähigen Maßnahmen sind das Ziel der regionalen Mobilitätsplattform. Es geht darum, durch Echtzeitinformationen, Hinweise auf öffentliche Verkehrsmittel, lenkendes sowie steuerndes Eingreifen, den Straßenverkehr flüssiger zu machen - ganzheitlich, also ohne Beschränkung auf Gemeindegrenzen oder Zuständigkeiten. Das Projekt bezieht sich zunächst auf einen Radiums von 15 Kilometern um Stuttgart herum. Alleine dort wurden auf Basis umfangreicher Analysen von Verkehrsdaten 200 wichtige Probleme im Straßennetz erkannt. Mit externer Unterstützung wird diese Listen von den Projektpartnern Punkt für Punkt abgearbeitet bis die eingangs beschriebenen Detailplanungen und Maßnahmen vorliegen. Die regionale Mobilitätsplattform ist neben den regionalen Mobilitätspunkten ein Leuchtturm-Projekt, für das der Verband Region Stuttgart aus dem Landeswettbewerb RegioWIN eine EU-Förderung erhält. Das Projektvolumen beläuft sich auf etwa 9,5 Mio. Euro, dafür stellen die EU und das Land rund 5,7 Mio. Euro zur Verfügung. 

Das Projekt

Laufzeit:

Phase I - Strategieentwicklung - bis Ende 2018

Phase II - Strategieumsetzung - bis Ende 2020

Gesamtvolumen:9,5 Millionen Euro - Bewilligte Fördermittel: 5,7 Mio Euro (4,1 Mio Euro EFRE, 1.6 Mio Euro Landesmittel)
Projektleitung:Verband Region Stuttgart
Partner:

Regierungspräsidium Stuttgart
Landkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis
Integrierte Verkehrsleitzentrale Stuttgart  (IVLZ) und Straßenverkehrszentrale Stuttgart (SVZ)
20 Kommunen (s. Grafik Untersuchungsraum)
VVS, Verkehrsunternehmen, Polizei
Verkehrsexperten

Ziele des Projekts

  • Verkehrsangebot situationsbedingt steuern
  • Stabiler Verkehrsfluss mit gleichmäßiger Netzauslastung sicherstellen
  • Erreichbarkeit sicherstellen
  • Verkehrsaufkommen verringern
  • Organisationsrahmen zur Vernetzung von Verkehrssystemen schaffen
  • nachhaltige und vernetzte Mobilität fördern
  • bessere Entscheidungshilfen für Verkehrsteilnehmer
  • multimodale Verkehrsinformationen bereitstellen
  • intelligente und nachhaltige Mobilität durch Digitalisierung gestalten
  • stärkere Unfallprävention

Gefördert von: