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Verband Region Stuttgart

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Presseinformationen |

Betrieb des Expressbusses europaweit ausgeschrieben

Qualitäts- und Komfortmerkmale sind in den Vergabeunterlagen definiert

STUTTGART: Noch bis Ende März 2016 läuft die Frist für Busunternehmer, die ein Angebot für den Betrieb des neuen, regionalen Expressbusses Relex abgeben möchten. Der Verband Region Stuttgart hat die europaweite Ausschreibung der drei Linien Leonberg – Stuttgart Flughafen/Messe (X60), Kirchheim (Teck) – Stuttgart Flughafen/Messe (X10) und Waiblingen – Esslingen (X20) vor Weihnachten im europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Möglich sind Einzelangebote für je eine Linie oder Gesamtangebote für alle drei Linien. 

Die Ausschreibungsunterlagen definieren alle Details rund um den Betrieb der neuen Expressbusse. So werden Neufahrzeuge oder gebrauchte Busse mit mindestens 30 Sitzplätzen zugelassen, die zum Betriebsstart Mitte Dezember 2016 höchstens vier Jahre alt sein dürfen. Der Verband Region Stuttgart verlangt auch eine gewisse Reserve an Bussen, damit trotz etwaiger Reparaturen oder Wartungen der Expressbus-Betrieb gewährleistet ist. Insgesamt werden für den Betrieb der drei Linien 13 Busse benötigt. Ein Muss ist auch der barrierefreie Ein- und Ausstieg. Auf den Linien X10 und X60, die zum Flughafen fahren, müssen Gepäckregale vorhanden sein. Zur geforderten Ausstattung gehört auch WLAN, damit Fahrgäste kostenlos im Internet surfen können. Außerdem müssen die Busse über dynamische Fahrgastinfos mit Anschlussinformationen in Echtzeit verfügen. 

Für weitere optionale Ausstattungsmerkmale gibt es Bonuspunkte, zum Beispiel wenn mehr als 40 Sitzplätze zur Verfügung stehen oder über den Plätzen Gepäckfächer vorhanden sind. Ebenfalls positiv werden Sitze mit verstellbaren Rückenlehnen, Klapptische, Leselampen an den Plätzen sowie USB-Steckdosen in jeder Sitzreihe gewertet. 

„Maßgeblich für die Vergabe ist das unterm Strich wirtschaftlichste Angebot“, erläutert Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler vom Verband Region Stuttgart. Bei der Gewichtung der Angebote komme dem Kostenblock mit 85 Prozent eine große Bedeutung zu, gegenüber den optional geforderten Komfortmerkmalen, die mit 15 Prozent zu Buche schlagen. Der Zuschlag an den oder die Betreiber soll im Frühjahr 2016 erfolgen. „Wir legen außerdem großen Wert darauf, dass die Expressbusse von außen gut zu erkennen sind. Sie werden sich von den anderen Linienbussen optisch deutlich unterscheiden“, sagt er.

Die Expressbusse werden montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten fahren (von 6.30 Uhr bis 8.30 Uhr sowie von 15.30 Uhr und 17.30 Uhr), ansonsten von 5 bis 24 Uhr im Stundentakt. Samstags starten die Expressbusse ab 6 Uhr, sonntags ab 7 Uhr. Betriebsschluss wird an den Wochenenden um 24 Uhr sein.

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

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