Remstal-Höhenweg

Die Remstalroute im Nord-Osten der Region ist ein durchgängiger 228 Kilometer langer Höhenwanderweg auf beiden Seiten der Rems.

Die beiden Strecken führen durch weitläufige Weinbau- und Waldgebiete, Streuobstwiesen, historische Städte und Dörfer vorbei an Aussichtspunkten und Lehrpfaden. Die nördliche Strecke verläuft von West nach Ost von der Neckarmündung in Remseck am Neckar über Waiblingen-Hohenacker bis zu den landschaftsprägenden Formationen Korber Kopf und Kleinheppacher Kopf mit ihren großen Weinbergern. Von dort geht es weiter über den höchsten Punkt im Remstal, die Buocher Höhe, zum Schorndorfer Grafenberg. Mit dem Eintritt ins Obere Remstal ändert sich auch die Vegetation: Statt Weinstöcken prägen nun Laubmischwälder, Wiesen und Felder das Landschaftsbild. Bis zur Rems-Quelle bei Essingen passiert man den Urbacher Erdrutsch, das Kloster Lorch und der Obergermanisch-Raetische Limes, der 2005 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen wurde.

Die südliche Route führt ebenfalls in Halbhöhenlage entlang der Rems zurück bis zum Kappelberg in Fellbach, eine bekannte Weinberglage. Davor prägen vor allem Streuobstwiesen und Ausläufer des Schurwalds das Landschaftsbild. Sehenswürdigkeiten sind die Y-Burg in Stetten und der Fachwerkort Strümpfelbach. An der Rems-Quelle treffen beide Routen aufeinander.

Die Wegbeschaffenheit ist abwechslungsreich, schmale Wanderpfade, asphaltierte, kinderwagenfreundliche Wege sowie Schotterwege wechseln sich ab.

Der Höhenweg lässt sich in zwölf Etappen, die zwischen 14 und 22 Kilometer lang sind, aufteilen. Auf den Etappen sind immer wieder Anstiege und Abstiege zu bewältigen. Die Wahl des Start- und Endpunkt kann individuell getroffen werden.

Mehrere Städte und Gemeinden entlang der Strecke können mit der S-Bahn erreicht werden.

Hier finden Sie die Karte der Remstalroute.
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