Sommertipp für die Region:

Unterwegs auf dem rund 120 km langen regionalen Wanderweg Albtraufgänger.

Keine Sorge, man muss die Strecke natürlich nicht an einem Stück zurücklegen, um die teils spektakulären Ausblicke entlang des Albtraufs genießen zu können. Wer jedoch den gesamten Weg laufen möchte, nimmt sich am besten sechs Etappen vor. Auf denen gilt es insgesamt über 3000 Höhenmeter zu überwinden und dabei das das Helfensteiner Land zwischen Geislingen und Aichelberg, im Süd-Osten der Region kennenzulernen.

Der Rundweg umfasst die Kommunen Wiesensteig, Gruibingen, Wasserberg, Gingen an der Fils, Geislingen an der Steige, Deggingen und Bad Ditzenbach. Entlang der Strecke warten Streuobstwiesen und Hangwälder, -Täler, Felsvorsprünge und weite Panoramablicke auf das Albvorland und die Region Stuttgart. Doch nicht nur die Natur lockt auf den Albtraufgänger, sondern interessante Sehenswürdigkeiten, wie die Wallfahrtskirche Ave Maria in Deggingen, die Ruine Reußenstein oberhalb von Neidlingen, der Filsursprung bei Wiesensteig, die historische Arbeitersiedlung in Kuchen und die Ruine Helfenstein oberhalb der Stadt Geislingen an der Steige.

Der Albtraufgänger ist übrigens eines von über 200 Projekten, die über das Landschaftspark-Programm vom Verband Region Stuttgart kofinanziert wurden.

An- und Abreise mit dem ÖPNV

Geislingen an der Steige und Gingen an der Fils kann man mit Regionalzügen RE 5, RB 16 anfahren, zu den anderen Zwischenstationen geht es weiter sind mit den Buslinien 31, 32 und 56. Fahrplanauskunft und Tickets findet man unter www.s-bahn-stuttgart.de, über die kostenlose Mobility Stuttgart App lässt sich alles passend konfigurieren.

 

Auf zum höchsten Punkt des Naturparks Schönbuch

Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb: Der Schönbuchturm gehört zu den absoluten Highlights in der Region und lockt seit seiner Eröffnung im Jahr 2018 rund 25 000 Besucher im Monat auf den höchsten Punkt im Naturpark Schönbuch. Die leichte Konstruktion aus Lärchenkernholz aus dem Schönbuch und Stahl hat drei Aussichtsebenen in 10, 20 und 30 Meter Höhe.

Der Ausflug zum Schönbuchturm lässt sich sehr gut mit weiteren Aktivitäten verbinden. Der in der Nähe gelegene Waldseilgarten bietet Spaß und Bewegung, eingekehrt werden kann anschließend im Naturfreundehaus. Im Herrenberger Forst gibt es Rundwanderwege und ein Wildgehege. Auch der Museumsradweg durch das Würm- und Aichtal, der Nürtingen mit Weil der Stadt verbindet, führt ganz in der Nähe vorbei. Übrigens: Der Schönbuchturm ist Teil eines Landschaftsparkprojekts, das ebenso von der Region Stuttgart gefördert wurde, wie der Freizeitpark und der Museumsradweg.

An- und Abreise mit dem ÖPNV

Mit der S-Bahn S1 bis zum Bahnhof Herrenberg. Ab hier sind es etwa vier Kilometer auf einem kinderwagentauglichen Fußweg oder man nimmt den Stadtbus Linie 782 bis zum Waldfriedhof, ab da noch etwa 10 Gehminuten.