Fachtagung "Mobilität auf den Punkt gebracht" am 15. Juli 2022

Unter dem Motto „Mobilität auf den Punkt gebracht“ informiert der Verband Region Stuttgart über Mobilitätsangebote rund um den Bahnhof und wirbt für attraktive Umsteigepunkte. Mit dem Projekt „Regionale Mobilitätspunkte“ hat der Verband Region Stuttgart beispielhaft an 13 Bahnstationen erweiterte Mobilitätsangebote entwickelt und gefördert: Stellplätze für Carsharing, E-Ladepunkte, gesicherte Fahrradabstellanlagen, Leihräder und Pedelecs von RegioRadStuttgart sowie Park+Ride-Anlagen. Die Mobilitätspunkte sind erkennbar an den Infoterminals mit dem Mobilitätspunkt-Logo. Sie bieten aktuelle Mobilitätsinformation und informieren auch über Sehenswürdigkeiten und Stadtspaziergänge in der jeweiligen Stadt. Das Netz der regionalen Mobilitätspunkte soll zukünftig ausgeweitet werden. Viele Stationen erfüllen die Anforderungen für Mobilitätspunkte bereits heute. Durch die Ausweisung als Mobilitätspunkte können sie von den Fahrgästen leicht identifiziert werden. Impulsvorträge geben Einblicke in das Thema „attraktive Bahnhöfe gestalten und Anschlussmobilität schaffen“. Vorgestellt werden außerdem Mobilitätsangebote der Bahn und weitreichende Fördermöglichkeiten

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Regionale Mobilitätspunkte

Der Verband Region Stuttgart treibt die Entwicklung von Mobilitätspunkten voran:  Das sind zentrale Umstiegspunkte mit besonderen Angebotsstandards, die regionsweit einheitlich sind. Rund 3,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem regionalen Programm „Modellregion für nachhaltige Mobilität“ wurden im Zeitfenster 2015/2016 auf den Aufbau beispielhafter regionaler Mobilitätspunkte konzentriert. 

Es geht auch bei diesem Projekt darum, Verbesserungen des Mobilitätsangebots zu schaffen, ohne neue Verkehrswege zu bauen. An regionalen Mobilitätspunkten soll man künftig nicht nur in Züge, S-Bahnen oder Busse steigen können, sondern weitere Dienstleistungen und Informationen rund um die Mobilität erhalten. So gehören Taxi- und Carsharingplätze zur notwendigen Ausstattung der Mobilitätspunkte, um das Angebot des ÖPNV zu ergänzen. Besonders interessant sind diese Angebote, wenn man beispielsweise in Tagesrandzeiten ankommt oder das Ziel nicht an das Netz des öffentlichen Nahverkehrs angebunden ist. Kurzzeitstellplätze aber auch Mobilitätsberatung oder Lademöglichkeiten für Elektroautos oder Pedelecs sowie mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Serviceangeboten für Wartung und Reparatur und runden das intermodale Mobilitätsangebot ab. Alle Elemente sollen dazu animieren, emissionsfrei zum Bahnhof zu kommen, ohne viel Platz auf der Straße und dem Parkplatz in Anspruch zu nehmen.

In 13 Kommunen in der Region Stuttgart werden Bahnstationen zu regionalen Mobilitätspunkten umgebaut. Als sichtbares, informatives und verbindendes Element sollen jeweils elektronische Informationsterminals installiert werden. Sie werden über Abfahrtszeiten in Echtzeit und Mobilitätsangebote am Standort wie auch über Verbindungen in die Region informieren. Außerdem soll ein einheitliches Markenzeichen die Stationen als besonderen Teil des regionalen Netzes nach einem definierten Standard erkennbar machen.

Finanziert werden diese Infoterminals zu etwa gleichen Teilen aus dem regionalen Förderprogramm sowie aus EU-Geldern des Landeswettbewerbs RegioWIN. Das Projektvolumen beläuft sich auf etwa 5,3 Mio. Euro, dafür stellen die EU und das Land rund 3,2 Mio. Euro insgesamt dem VRS und seinen Projektpartnern zur Verfügung. 

Der Verkehrsausschuss hat im Sommer 2021 beschlossen, das Netz der regionalen Mobilitätspunkte darüber hinaus auszuweiten und Fördermittel zur Verfügung zu stellen (Sitzungsvorlage VA-142/2021

Für die Fortentwicklung des Netzes regionaler Mobilitätspunkte werden als städtebauliches Kriterium eine mittelzentrale Funktion der Kommunen und als verkehrliches Kriterium die Lage an einem Linienend- oder Verknüpfungspunkt empfohlen. Darüber hinaus können auch Bahnstationen in der Nähe von größeren iba-Standorten zu Mobilitätspunkten entwickelt werden. Bezogen auf das Schienennetz in der Region könnten so circa 20 neue Mobilitätspunkte identifiziert und in einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren ausgebaut werden.

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