S 60 – Regelung der abschließenden Kostentragung zwischen DB und Region

Region übernimmt Kosten in Höhe von insgesamt 48 Millionen Euro. Finanzierungsrisiken bei maximal 5 Millionen Euro gedeckelt.

Durch den Ausbau der S-Bahn S60 zwischen Böblingen und Renningen mit Gesamtkosten von 189,3 Millionen Euro bietet die Region eine erfolgreiche Tangentialverbindung für werktäglich knapp 10.000 Fahrgäste im Abschnitt Böblingen-Sindelfingen. Durch weitere Infrastrukturmaßnahmen soll die S60 künftig im 15-Minuten-Takt verkehren. Das Projekt verzeichnete seit der Vertragszeichnung im Jahr 2004 Kostensteigerungen, zuletzt von rund 150 Millionen nunmehr 189,3 Millionen. Ursächlich waren neben infrastrukturellen Einflüssen, Rechtsänderungen und unvorhersehbare Baurisiken. Der Verkehrsausschuss hat am Mittwoch die Unterzeichnung eines Nachtragsvertrags zur Finanzierung beschlossen. Dieser legt für den Verband Region Stuttgart die Finanzierungssumme auf 48 Millionen Euro fest und deckelt verbleibende Finanzierungsrisiken auf einen Maximalbetrag von 5 Millionen Euro. Der Finanzierungsanteil der Region bleibt damit etwa gleich gegenüber den Planungen im Jahr 2008.

Da ein vollständiger Abschluss der Förderung erst in bis zu sechs Jahren erreicht werden kann, wurden Verhandlungen geführt mit dem Ziel, eine baldige Abrechnung herbeizuführen. Dafür wurden die Voraussetzungen des Bau- und Finanzierungsvertrags (BuFV) zugrunde gelegt. Im Ergebnis übernimmt die DB nicht zuwendungsfähige Projektkosten in Höhe von 37,4 Millionen Euro. Nach Abzug der bereits geleisteten Zahlungen sind seitens der Region noch 17 Millionen Euro an die DB zu entrichten.

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