Arbeitsmarkt
Beschäftigte je 1000 Einwohner
Die regionalen Beschäftigungsschwerpunkte bilden - neben der Landeshauptstadt Stuttgart – im Allgemeinen die Mittelzentren der Region Stuttgart. Dies führt zu hohen Pendlerströmen in und aus diesen Städten.
Aufgrund der bedeutenden Arbeitsplatzzentren ist die Arbeitslosigkeit in der Region Stuttgart vergleichsweise gering. Ohne Beschäftigung waren im Jahresdurchschnitt 2025 5,1 Prozent aller zivilen Erwerbspersonen. Im bundesdeutschen Durchschnitt lag die Arbeitslosenquote mit 6,3 Prozent höher. Seit 2022 kann jedoch ein Anstieg der Arbeitslosenquote in allen Raumeinheiten beobachtet werden.
Datenquelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Bundesagentur für Arbeit
Weitere interessante Daten zu Wirtschaft und Beschäftigung finden Sie in unserem Strukturboard unter Strukturbericht Region Stuttgart.
Veranstaltung Sorgenkind Arbeitsmarkt 2022
Ja, wo sind sie denn? Antworten, Hintergründe und Lösungen zu dieser Frage haben am 22. Juni fünf Fachleute aus verschiedenen Bereichen gemeinsam mit Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl diskutiert. Gemeint sind Arbeits- und Fachkräfte – denn die fehlen mittlerweile in allen Branchen und es ist keine Besserung in Sicht. Dr. Steffi Burkhart, Expertin für Generation Y und Generation Z stellte gleich zu Beginn fest: Arbeitskraft ist die knappe Ressource der Zukunft. Die Folge: Ein Wettbewerb der Städte und Regionen um qualifizierte Zuwanderung. Dazu kommen veränderte Bedürfnisse der Generationen Y, Z und Alpha. Der Tausch Arbeit gegen Geld reicht nicht mehr aus, flexiblere Arbeitszeiten und -formen sind gefordert.
Mit dabei waren außerdem Gabriele Hanisch, Geschäftsführerin der Handwerksammer Region Stuttgart, Gunnar Schwab, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stuttgart, Dr. Verena Andrei, Landeskoordinatorin der Welcome Center Baden-Württemberg und Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Input und Diskussionen mit den Fachleuten sowie aus dem Publikum zeigten: Es gibt viele gute Ansätze, um das Sorgenkind Arbeitsmarkt in der Region wieder aufzupäppeln. Die wichtigsten Werkzeuge dafür sind schon vorhanden: Ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Problematik und eine gute Vernetzung zwischen den verschiedenen Stellen.
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