Verlängerung des Verkehrsvertrags um 4 Jahre

Die Nachfrage im S-Bahn-Verkehr hat in den vergangenen 10 Jahren erheblich zugenommen: Rund 435.000 Fahrgäste an jedem Werktag - Tendenz steigend - und damit bereits heute deutlich mehr als 2015 für 2025 prognostiziert, erhöhen die Anforderungen an die Kapazität der S-Bahn. Insbesondere für die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Nordbahnhof, Bad Cannstatt und Stuttgart-Vaihingen sind daher Verbesserungen dringend notwendig. Für mehr Pünktlichkeit und mehr Kapazitäten im S-Bahn-Verkehr hat die Regionalversammlung die Weichen gestellt und die entsprechenden Beschlüsse einstimmig gefasst:

  • Anschaffung von 58 neuen S-Bahn-Fahrzeugen für ein besseres und zuverlässigeres Verkehrsangebot bei der S-Bahn,
  • Ausrüstung der gesamten S-Bahn-Flotte mit ETCS/ATO und die damit verbundene
  • Verlängerung des Verkehrsvertrags mit der DB Regio AG über den Betrieb der S-Bahn um weitere vier Jahre

S-Bahn-Vertrag: Alle Details auf 700 Seiten

Wie häufig die S-Bahn fährt, wie viele S-Bahn-Züge eingesetzt werden oder wie gut die Qualität des S-Bahn-Verkehrs sein muss, steht im über 700 Seiten starken Vertrag über den Betrieb der S-Bahn. Vertragspartner sind der Verband Region Stuttgart und die DB Regio AG/S-Bahn Stuttgart als Betreiberin.

Der Verkehrsvertrag wurde in einem europaweiten Wettbewerbsverfahren vergeben. Er sichert einen weitsichtigen, qualitätsvollen und wirtschaftlichen S-Bahn-Verkehr. Für die Steuerzahler und die S-Bahn-Fahrgäste bringt er spürbare Verbesserungen, darunter 87 nagelneue S-Bahn-Fahrzeuge des Typs ET 430 und eine "Frischzellenkur" für die bisherigen Fahrzeuge des Typs ET 423.

Eckpunkte des Verkehrsvertrags:

  • Laufzeit: 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2028
  • Unterzeichner: Verband Region Stuttgart und DB Regio AG
  • Unterzeichnung: 9. April 2009
  • Gegenstand: Betrieb der S-Bahn mit jährlich rund 10 Millionen Zug-Km
  • Volumen: rund 2,5 Milliarden Euro
  • Investitionen von DB Regio in neue Fahrzeuge und die schrittweise Nachrüstung der vorhandenen Fahrzeuge von knapp 500 Millionen Euro
  • geringerer Zuschussbedarf für die öffentliche Hand
  • hohe Anforderungen an Qualität (z. B. Einsatz an Sicherheitspersonal verzehnfacht)

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