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Verband Region Stuttgart

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Auf den folgenden Seiten gibt es daher weitergehende Informationen:

Fortschritt bei Qualitätsoffensive Schienenknoten Stuttgart – Erste Projekte abgeschlossen

Verband Region Stuttgart gibt Zwischenstand zu abgeschlossenen und aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung des S-Bahn-Verkehrs. In Stuttgart-Feuerbach, Wendlingen, Oberboihingen, Böblingen, Birkenkopf und Stuttgart-Vaihingen sind die ersten Maßnahmen in der Umsetzung und teilweise bereits abgeschlossen.

Das Ziel bleibt dasselbe: Den Schienenverkehr in der Region für die Fahrgäste deutlich zu verbessern. Mit den Maßnahmen aus der Qualitätsoffensive Schienenknoten Stuttgart (QSS) soll das S-Bahn-Angebot erweitert, die Leistungsfähigkeit des Systems erhöht und Verspätungen reduziert werden. Doch wegen Kostensteigerungen für Bau- und Ingenieursleistungen sowie deutlich aufwändigerer Planung, wurden die Kostenprognosen für die Projekte angepasst. Aufgrund der engen Verknüpfung der meisten Maßnahmen mit dem Projekt Stuttgart 21 müssen die Fertigstellungstermine neu bewertet werden. Das Auftragsvolumen aller gültigen Realisierungsverträge liegt mit entsprechender Risikovorsorge aktuell bei rund 126 Mio. Euro, der Eigenanteil des Verbands Region Stuttgart beläuft sich auf rund 63 Mio. Euro. Vom Land werden derzeit Fördermittel in Höhe von 63 Mio. Euro erwartet. 

Abgeschlossene Maßnahmen und anstehende Projekte

Zwischenzeitlich wurden für 11 Projekte Realisierungs- und Finanzierungsverträge unterzeichnet. In Stuttgart-Feuerbach, Wendlingen, Oberboihingen, Böblingen, Birkenkopf und Stuttgart-Vaihingen sind die ersten baulichen Maßnahmen teilweise bereits abgeschlossen. Auch die Planungen für den Ausbau der S60 werden nun aufgenommen.

Stuttgart-Feuerbach: Elektrifizierung und Bahnsteigneubau

Beide Maßnahmen sind bereits umgesetzt und im Sommer 2025 in Betrieb gegangen: Mit der Elektrifizierung eines zusätzlichen Gleises und dem Bau eines neuen Bahnsteigs wird der Knotenpunkt Feuerbach zukunftsfähig ausgebaut. Das Ziel: Die Verlängerung der S62 von Zuffenhausen bis Feuerbach, wodurch die S-Bahn-Linie entlastet wird, und neue Potenziale erschlossen werden, konnte somit bereits erreicht werden. Auch im Störungsfall gibt es positive Auswirkungen auf den S-Bahn-Betrieb, weil dann im Fall der Sperrung der Stammstrecke mehr S-Bahnen nach Feuerbach fahren können.

Nürtingen – Wendlingen – Oberboihingen: S-Bahn-Verlängerung

Damit die S-Bahnen nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 Richtung Nürtingen fahren können, müssen zuvor noch einige Baumaßnahmen erfolgen. Ein erster Schritt ist schon getan: In Wendlingen sind die Bahnsteiganpassungen abgeschlossen, in Oberboihingen wird aktuell der Bahnsteig an Gleis 2 aufgehöht und verlängert. Der Umbau des Bahnsteigs an Gleis 1 erfolgt im Anschluss. In Nürtingen wird der Baubeginn des Bahnsteigs Gleis 6 für das Jahr 2027 angestrebt. Hier soll zukünftig die S-Bahn halten – und das mit barrierefreiem Zustieg auf S-Bahn-Niveau über die gesamte Zuglänge von 205 Metern. Neben dem Abschluss der baulichen Arbeiten muss für eine Betriebsaufnahme noch die Neckar-Alb-Bahn zwischen Plochingen und Wendlingen durch die Verlagerung der vorgesehenen Landes- und Fernverkehre auf die Neubaustrecke sowie die Wendlinger Kurve entlastet werden, weshalb die S-Bahnverlängerung abhängig von der Inbetriebnahme S21 ist.

Überleitstelle Birkenkopf: Mehr Flexibilität im Störungsfall 

Für die Optimierung im Betriebsablauf auf der Stammstrecke ist die Maßnahme Überleitstelle Birkenkopf wichtig: Die neue Gleisverbindung ermöglicht es Zügen, auf dieser zweigleisigen Strecke von einem Gleis auf das parallele Gegengleis zu wechseln. Dadurch ist erstmalig eine flexible Nutzung der Gleise zwischen Schwabstraße und Stuttgart-Vaihingen möglich. Das verbessert die Betriebsstabilität in diesem Bereich insbesondere bei Unregelmäßigkeiten und ermöglicht eine flexiblere Nutzung der Infrastruktur. Der Weicheneinbau ist abgeschlossen, die Anpassung an der Oberleitungsanlage erfolgt im Rahmen der anstehenden Stammstreckensperrungen bis zur Inbetriebnahme von Stuttgart 21. 

Geschwindigkeitserhöhung auf der Stammstrecke: Stabilerer Fahrplan, vier extra Züge

In Zukunft soll die Geschwindigkeit im Hasenbergtunnel talwärts auf 100 km/h und in der Stammstrecke in beiden Richtungen zwischen Hauptbahnhof und Schwabstraße auf 80 km/h erhöht werden. Das Ziel: Verspätungen auf der Stammstrecke abbauen, mehr Stabilität im Betrieb und pünktlich vier zusätzliche Züge bis Stuttgart-Vaihingen fahren zu lassen. Bis zur Inbetriebnahme von Stuttgart 21 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein. 

Pressemitteilung als PDF-Download

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