Springen Sie zum Inhalt
Verband Region Stuttgart

Wir haben viele interessante Themen.

Auf den folgenden Seiten gibt es daher weitergehende Informationen:

Aktuelles Presseinformationen |

Verband Region Stuttgart beschließt Förderung des Women’s Cycling Grand Prix und Brezel Race Region Stuttgart 2026

Mit seiner Entscheidung sichert der Verband Region Stuttgart (VRS) die Umsetzung der Straßenradrennen Women’s Cycling Grand Prix und Brezel Race Region Stuttgart in neuer Form in diesem Jahr.

In der gestrigen Ausschusssitzung für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung hat der VRS eine Unterstützung der Straßenradsportveranstaltungen „Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart“ und „Brezel Race Region Stuttgart“ in neuer Form beschlossen. Die veränderte Ausrichtung entstand vor dem Hintergrund, dass die Landeshauptstadt Stuttgart aus finanziellen Gründen im aktuellen Doppelhaushalt keine weitere Förderung der Radsportveranstaltung vorgesehen hat. Für das Jahr 2026 ist nun eine regionale Förderung der Veranstaltungen von 250.000 Euro vorgesehen. 

Seit 2018 hatte der VRS gemeinsam mit der Stadt Stuttgart regelmäßig Profi- und Amateur-Straßenradrennen in Stuttgart und der umliegenden Region gefördert, die auf großen Zuspruch stießen. Seit 2023 war der „Women’s Cycling Grand Prix“ als einziges deutsches Eintagesrennen für Profi-Frauen ein Alleinstellungsmerkmal für die Region. Das „Brezel Race“ als größtes Breitensportrennen in Süddeutschland hatte zuletzt 4.000 Teilnehmende. Deshalb soll die Förderung des VRS die Fortsetzung der beiden Rennen in diesem Jahr sichern. Als zweite Option stand ein Radsportfestival mit Angeboten für Profi- und Hobbyradelnde im Raum.

Die beiden beliebten Veranstaltungen des Profi- und Amateurstraßenradsports sollen als eintägige Veranstaltung mit Start und Ziel in einer Kommune in einem der Landkreise der Region weitergeführt werden, wobei die Ausrichterkommune jährlich wechseln soll. Von dort aus führen Rundkurse in die Umgebung. Kürzere Streckensperrungen sorgen so für Einsparungen gegenüber der bisherigen Ausrichtung. Die jeweilige Kommune profitiert durch eine höhere mediale Präsenz, hat aber auch einen erhöhten Organisationsaufwand. Die bisher vorgesehene Eigenbeteiligung der Kommune soll sich daher halbieren.

Darüber hinaus fördert der VRS vorerst dieses und voraussichtlich nächstes Jahr eine inklusive Radsportveranstaltung für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Diese soll die „Kirchheimer Radsportnacht“ in Kirchheim unter Teck bereichern. Das Angebot geht auf eine Kooperation des Württembergischen Radsportverbands mit dem Landesdachverband Special Olympics Baden-Württemberg zurück.

STIMMEN DER FRAKTIONEN

CDU/ÖDP„Wir sind gerade dabei, eine Marke, ein Image aufzubauen in der Region“, so Andreas Koch. Die Verbindung zwischen Profiradrennen und Breitensportveranstaltung sei ideal und die steigenden Teilnehmerzahlen würden eine deutliche Sprache sprechen. „An den damit verbundenen Zielen wollen wir gerne festhalten.“ Zwar sei es in der Zeit angespannter Kassen nicht möglich, den Anteil der Stadt zu übernehmen – seiner Fraktion läge aber daran, das bisher Aufgebaute nicht aufzugeben. „Das Thema Inklusion ist ein wichtiges und wir können uns vorstellen, es in das Konzept entsprechend einzubauen“, ergänzte Koch.
Bündnis 90/Die Grünen„Uns ist es wichtig etwas zu schaffen, was allen in der Region zugutekommt und bei dem die Region sichtbarer wird“, konstatierte Heike Schiller. Die bekannten und beliebten Formate fortzuführen sei ein Signal, in Bewegung zu bleiben und weiterzumachen. Wichtig sei, dass dies nicht die letzte Entscheidung ist: „Wir denken über das Jahr hinaus weiter und überlegen, wie wir andere Faktoren in einer neuen Planung für 2027 mit einbinden können“, betonte Schiller. Wichtig sei ihrer Fraktion, perspektivisch auch inklusive Angebote für Menschen mit Behinderungen mitzudenken. 
Freie WählerDr. Annette Silberhorn-Hemmiger sprach sich dafür aus, die Förderung für die nächsten zwei Jahre auszusetzen. „Das ist ein tolles Radrennen, aber die Größenordnung passt nicht in die momentane Situation der Kommunen hinein.“ Ihre Fraktion hoffe, dass die Wirtschaft nach dem Tal der Tränen wieder anspringe und die finanzielle Lage der Kommunen sich deutlich verbessere. „Dann kann man solche Events wieder guten Gewissens finanzieren.“
AFD„Für uns ist wichtig, dass das Thema Inklusion im Sport konkret dabei ist“, betonte Stephan Schwarz. Das sehe seine Fraktion bei der Variante des Radsportfestivals am besten. Positiv sei, dass das Thema Barrierefreiheit besser angegangen wird. „Wir entscheiden uns mit dem Radsportfestival für die inklusivere Variante“, so Schwarz.
SPDJürgen Kessing sah es kritisch, dass man sich nur auf eine Sportart fokussiere. „Wir würden gerne etwas Eigenes für die Region kreieren und mehrere Sportarten anbieten“, schlug er vor. Seine Fraktion könne sich Wettbewerbe über Generationen und Geschlechtergrenzen hinweg vorstellen. „Wir plädieren dafür, das Geld für ein neu zu entwickelndes Konzept zu nutzen“, schloss Kessing.
FDPOsman Dönmez lobte das Radsportevent als förderlich für die Gesundheit und die Sichtbarkeit der Region. Problematisch sei der Rückzug der Stadt Stuttgart und die „erdrutschartig negative Entwicklung in den kommunalen Finanzen.“ „Unter schmerzvollem Gesichtsausdruck“ halte er es aufgrund der Haushaltslage für richtig, „auf solche Events zu verzichten.“ 
Linke.
SÖS.
PIRAT
„Für uns wäre es ein wichtiges Signal, wenn die Region weiterhin an der ursprünglichen Variante festhält“, konstatierte Marc Dreher, auch wenn er den Rückzug der Stadt Stuttgart bedauere. Gerade die Förderung des Frauensports sei wichtig, da dieser strukturell benachteiligt sei. 

Pressemitteilung als PDF-Download

Ab dem 13. März den Verband erleben

Immer auf dem aktuellen Stand Unser Newsletter

Der Verband Region Stuttgart informiert via Newsletter aus der Region für die Region: Politische Entscheidungen, Veranstaltungen, spannendes Hintergrundwissen. Wenn auch Sie künftig den Newsletter kostenlos abonnieren wollen, dann registrieren Sie sich.

* = Pflichtfeld

* = Pflichtfeld

Immer auf Empfang

Sie benötigen weitere Informationen, haben Fragen oder wollen uns etwas mitteilen? Dann melden Sie sich gerne. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Kontaktieren Sie uns