S-Bahn zwischen Neckar und Weinbergen

Die S-Bahn - bequem und umweltfreundlich

Die S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs im Gebiet des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart. Pro Tag erreichen rund 390.000 Menschen bequem und umweltfreundlich ihre Ziele. Bundesweit gehört die S-Bahn Stuttgart zur Spitzengruppe in Sachen Pünktlichkeit und Qualität. Das tröstet nicht darüber hinweg, dass das Fahrerlebnis in jüngster Zeit getrübt war.

Der Verband Region Stuttgart ist laut Gesetz als Aufgabenträger für den "regional bedeutsamen Schienennahverkehr mit Ziel und Quelle in der Region" zuständig. Er „bestellt“ den S-Bahn-Verkehr bei der DB Regio AG, gibt vor in welchem Takt die S-Bahn rollt und kümmert sich um die Finanzierung des S-Bahn-Verkehrs, aber auch der Nebenbahnen. Dazu zählen die Teckbahn (Kirchheim u. T. – Oberlenningen) und die Schusterbahn (Untertürkheim – Kornwestheim).

S-Bahn-Pünktlichkeit im Fokus der Regionalpolitik

Pünktlichkeit und Qualität bei der S-Bahn haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt. In 2015 konnte insbesondere bei der Pünktlichkeit eine deutliche Trendwende erreicht werden und die im Rahmen der Pünktlichkeits- und Qualitätsoffensive initiierten Maßnahmen zeigen Wirkung, wobei die Ergebnisse jedoch immer noch hinter den vertraglichen Vereinbarungen zurückbleiben. Im Verkehrsausschuss stellte nun Experten aller beteiligten Konzerngesellschaften der Deutschen Bahn AG und des Verkehrs- und Tarifverbunds (VVS) den aktuellen Stand der S-Bahn-Qualität und ihre perspektivischen Planungen vor. Mehr Informationen zur Sitzung des Verkehrsausschusses am 13. April 2016.  

Mehr S-Bahn 2016

  • Ab Juli 2016 werden die ersten zusätzlichen neuen S-Bahn-Fahrzeuge eingesetzt. Dadurch werden an den Haltestelle in Stuttgart-Vaihingen, Schorndorf, Filderstadt und Weil der Stadt „überschlagene Wenden“ möglich, die zeitliche Puffer für mehr Pünktlichkeit schaffen.
  • Mit weiteren neuen Fahrzeugen werden Züge verlängert und damit weitere Kapazitäten geschaffen.
  • Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 fahren die Nacht-S-Bahnen in den Wochenendnächten rund um die Uhr stündlich im gewohnten Takt der jeweiligen Linie.
  • Auf den besonders stark frequentierten Linien der S1, der S2 der S5 und der S6 sollen an Wochenenden im Spät- und Nachtverkehr längere Züge eingesetzt werden. 

Bis zum Herbst 2016 werden weitere Entscheidungsgrundlagen erstellt zu den Themen:

  • Frühanbindung des Flughafens für alle S-Bahn-Linien zu den ersten Flügen gegen 6.00 Uhr
  • Erhebung der Kosten für eine Nacht-Fahrt auf allen S-Bahn-Linien von Sonntag bis Donnerstag 

Verbesserungen im S-Bahn-Angebot 2015

Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember gibt es Taktverbesserungen und längere Züge:

  • Auf allen Linien letzte Abfahrt zwischen 0.30 Uhr und 1.00 Uhr. 
  • S1: Drei zusätzliche S-Bahnen zwischen Böblingen und Herrenberg in der Hauptverkehrszeit (8.14 Uhr ab Böblingen in Richtung Herrenberg und 8.32 Uhr sowie 15.32 Uhr ab Herrenberg in Richtung Stuttgart).  
  • S60: Stufenweiser Einsatz längerer Züge. Zunächst wird ab 12. Oktober die S-Bahn, die Renningen um 7.09 Uhr in Richtung Böblingen verlässt, um einen Wagen auf zwei verlängert (Vollzug). Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden dann morgens weitere Vollzüge im Einsatz sein. Dadurch erhält auch die S 6 als Weiterfahrt von Renningen zur Schwabstraße (und in Gegenrichtung) einen weiteren Wagen und ist demnach als Langzug (3 Wagen) unterwegs. 
  • Abfahrt eine Minute früher: Die S-Bahnen in Richtung Stuttgart fahren in Herrenberg, Esslingen-Mettingen und Obertürkheim jeweils eine Minute früher ab. Stadtauswärts werden die Züge der Linien, S4, S5 und S6/S60 die Haltestelle Schwabstraße eine Minute früher verlassen.  
  • Aufstockung des Sonderkontingents für Großveranstaltungen