S-Bahn zwischen Neckar und Weinbergen

Die S-Bahn - bequem und umweltfreundlich

Die S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs im Gebiet des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart. Pro Tag erreichen rund 390.000 Menschen bequem und umweltfreundlich ihre Ziele. Bundesweit gehört die S-Bahn Stuttgart zur Spitzengruppe in Sachen Pünktlichkeit und Qualität. Das tröstet nicht darüber hinweg, dass das Fahrerlebnis in jüngster Zeit getrübt war.

Der Verband Region Stuttgart ist laut Gesetz als Aufgabenträger für den "regional bedeutsamen Schienennahverkehr mit Ziel und Quelle in der Region" zuständig. Er „bestellt“ den S-Bahn-Verkehr bei der DB Regio AG, gibt vor in welchem Takt die S-Bahn rollt und kümmert sich um die Finanzierung des S-Bahn-Verkehrs, aber auch der Nebenbahnen. Dazu zählen die Teckbahn (Kirchheim u. T. – Oberlenningen) und die Schusterbahn (Untertürkheim – Kornwestheim).

Dezember 2015: Mehr S-Bahn

Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember gibt es weitere Taktverbesserungen und längere Züge:

  • Auf allen Linien letzte Abfahrt zwischen 0.30 Uhr und 1.00 Uhr. 
  • S1: Drei zusätzliche S-Bahnen zwischen Böblingen und Herrenberg in der Hauptverkehrszeit (8.14 Uhr ab Böblingen in Richtung Herrenberg und 8.32 Uhr sowie 15.32 Uhr ab Herrenberg in Richtung Stuttgart).  
  • S60: Stufenweiser Einsatz längerer Züge. Zunächst wird ab 12. Oktober die S-Bahn, die Renningen um 7.09 Uhr in Richtung Böblingen verlässt, um einen Wagen auf zwei verlängert (Vollzug). Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden dann morgens weitere Vollzüge im Einsatz sein. Dadurch erhält auch die S 6 als Weiterfahrt von Renningen zur Schwabstraße (und in Gegenrichtung) einen weiteren Wagen und ist demnach als Langzug (3 Wagen) unterwegs. 
  • Abfahrt eine Minute früher: Die S-Bahnen in Richtung Stuttgart fahren in Herrenberg, Esslingen-Mettingen und Obertürkheim jeweils eine Minute früher ab. Stadtauswärts werden die Züge der Linien, S4, S5 und S6/S60 die Haltestelle Schwabstraße eine Minute früher verlassen.  
  • Aufstockung des Sonderkontingents für Großveranstaltungen

S-Bahn-Pünktlichkeit im Fokus der Regionalpolitik

Im Jahr 2013 ließ die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der S-Bahn zunehmend zu wünschen übrig. Baustellen, zahlreiche Großstörungen, Einflüsse von Dritten und der missglückte Einsatz der neuen S-Bahnfahrzeuge ET 430 strapazierten die Nerven von S-Bahn-Fahrgästen. Ansatzpunkte und Zusagen der DB-Konzerntöchter, wie es bei der Stuttgarter S-Bahn wieder besser laufen könnte, brachte eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses am im Oktober 2013. Experten aller beteiligten Konzerngesellschaften der Deutschen Bahn AG, des Fahrzeugherstellers Bombardier und des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) standen Rede und Antwort. Über erste Erfolge und den Stand der vereinbarten Pünktlichkeits- und Qualitätsoffensive berichteten die Vertreter der DB-Töchter im Verkehrsausschuss am 25. Juni 2014  sowie am 15. April 2015. Mehr Info.