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Verband Region Stuttgart

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Verband macht nächsten Schritt in Richtung „Smarte Region Stuttgart“

Der Verband Region Stuttgart will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort weiter voran-treiben und beauftragt die Gigabit Region Stuttgart mit der Umsetzung des Programms „Smarte Region Stuttgart“. Ziele sind mehr Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und Innovation. Gelingen soll das mit einem zukunftsträchtigen Konzept, das mit relevanten Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verbänden und Organisationen erarbeitet wird.

Der Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung des Verbands Region Stuttgart hat in seiner Sitzung am 13. Mai 2026 beschlossen, einen weiteren Schritt in Richtung einer „Smarten Region Stuttgart“ zu machen: Unter der Federführung der Gigabit Region Stuttgart (Gigabit) wird ein Konzept entwickelt, mit dem die Digitalisierung und die intelligente Vernetzung der Region Stuttgart weiter vorangebracht werden. 

DIGITALISIERUNG: MEHR WETTBEWERBSFÄHIGKEIT, EFFIZIENZ UND INNOVATION

Wozu diese Maßnahme? Digitalisierung ist längst Teil der Zukunft: Sie ist entscheidend, um Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und Innovation zu steigern. Durch sie können Aufgaben automatisiert, Prozesse optimiert, Maschinen und Menschen vernetzt werden. Die „Smarte Region Stuttgart“ soll die Leistungsfähigkeit der Verwaltung, die wirtschaftliche Stärke und Attraktivität der Region Stuttgart weiter voranbringen. Eine Vielzahl von smarten Anwendungen ist bereits in unterschiedlichen Bereichen und Ausprägungen einzelner Kommunen implementiert. Durch Vernetzung von bereits vorhandenen Smart-City-Ansätzen können erste Maßnahmen konsequent und effizient in der gesamten Region umgesetzt werden. Smart Region meint ein urbanes Konzept, das digitale Technologien, Vernetzung und Daten nutzt, um Städte und Gemeinden in der Region Stuttgart lebenswerter, effizienter, inklusiver und nachhaltiger zu gestalten. 

„ATLAS DIGITALISIERUNG“ – GRUNDLAGE FÜR STRATEGISCHE ENTSCHEIDUNGEN

Für den „Atlas Digitalisierung“, der eine erste empirische Datengrundlage schafft, um den aktuellen Stand zu erfassen, wurden alle 179 Kommunen der Region Stuttgart zu ihrem digitalen Entwicklungsstand befragt. 79 Prozent der Kommunen nahmen an der Umfrage teil. Basierend auf den Umfrage-Ergebnissen können strategische Entscheidungen und die Weiterentwicklung der Region hin zu einer „Smart Region“ vorangetrieben werden. 

Die zentralen Ergebnisse aus Umfragen und Fachgesprächen: Digitalisierung wird als zentraler Treiber für die Attraktivität der Kommune gesehen, es gibt eine hohe Priorität und einen hohen Digitalisierungsgrad bei grundlegenden Verwaltungsanwendungen. Außerdem braucht es interkommunale Zusammenarbeit sowie die Entwicklung gemeinsamer Lösungen, um Synergien besser nutzen zu können. Statt individueller Einzelanwendungen und Pilotprojekte ist eine übergreifende strategische Verknüpfung notwendig. Eine koordinierte Steuerung und gezielte Unterstützung auf regionaler Ebene kann dazu beitragen, die Synergien systematisch zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. So können Kosten reduziert, die Qualität digitaler Angebote nachhaltig verbessert und digitale Anwendungen schneller flächendeckend implementiert werden – für eine effizientere Verwaltung, eine stärkere Wirtschaft und die Menschen in der Region Stuttgart.

WIE SOLL DAS KONZEPT WEITERENTWICKELT WERDEN?

Um das Konzept „Smarte Region Stuttgart“ zu konkretisieren, werden relevante Stakeholder wie Unternehmen, Wissenschaftsvertreter, kommunale Vertreter der VRS, Gigabit und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart in den Prozess eingebunden. Das Ziel: Zentrale Handlungsfelder, Themenschwerpunkte und Ansätze herauszufiltern und zu priorisieren. Ein Maßnahmenkatalog, der unter anderem in Workshops erarbeitet wird, soll zentrale Handlungsfelder definieren und Zuständigkeiten aufzeigen. 

STIMMEN DER FRAKTIONEN

CDU/ÖDP„Die Digitalisierung steht im Fokus bei der Zukunftsfähigkeit unserer Region“, betonte Andreas Koch. Region und Kommunen müssten sich hier neu erfinden, deshalb sei es sinnvoll, dass die Kommunen mit der Umfrage in den Fokus gerückt wurden. „Bisher gibt es keine klare, zielgerichtete Vorgehensweise, jeder bastelt selbst daran“, konstatierte Koch. Hier müsse sich eine ordnende Hand dem Thema annehmen. „Man erwartet hier Unterstützung aus der Region.“
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNENFür Sabine Kober war es überraschend, „dass damit ein neues Aufgabenfeld für die Gigabit Region hinzukommt.“ Aber das Thema sei sehr gut angegangen worden. „Wir verstehen, dass die Kommunen sich freuen würden, wenn die Region sich dem Thema annähme“, so Kober. Es wäre schon aller Mühen wert, hier einen Überbau hinzubekommen. „Wenn man als Region meint, für dieses Thema zuständig sein zu müssen, ist es in Ihren Händen gut aufgehoben.“
FREIE WÄHLER„Die Digitalisierung ist eine wichtige Zukunftsaufgabe“, konstatierte Hans-Rudi Bührle. Allerdings gäbe es dafür schon verschiedene Strukturen. „Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht verzetteln, da auf vielen Ebenen schon vieles in Bewegung ist.“ Seine Fraktion stehe dem kritisch gegenüber. „Die Gigabit Region sollte sich lieber weiter auf ihre Kernaufgabe konzentrieren.“
AFDDaniel Lindenschmid hob positiv hervor, dass der Fokus auf interkommunaler Zusammenarbeit, gemeinsamen Plattformen und regionaler Unterstützung liege. Bei der Umsetzung sei man jedoch recht vage. „Es fehlen klare Prioritäten und Zuständigkeiten sowie messbare Ziele“, so Lindenschmid. Entscheidend werde es sein, tragfähige Maßnahmen zu entwickeln.  
SPD„Die Smarte Region Stuttgart voranzutreiben, ist aus unserer Sicht eine enorm wichtige Aufgabe“, betonte Dr. Klaus Spachmann. Schade sei, dass die Umfrage trotz hoher Beteiligung keine belastbaren Zahlen liefere. Das müsse der weitere Prozess heilen. „Das Vorgehen insgesamt finden wir richtig gut“, so Spachmann. 
FDP„Wir brauchen ein digitales Kompetenzzentrum“, so Hartfrid Wolff. Daher sehe seine Fraktion die Notwendigkeit für eine strategische Planung für die nächsten Jahre. „Um das für die Kommunen schnellstmöglich nutzbar zu machen, brauchen wir ein entsprechendes Vehikel.“
DIE LINKE.
SÖS.
PIRATEN
Marc Dreher betonte, dass man künftig bei allen Digitalisierungsfragen verstärkt den Aspekt der digitalen Souveränität einbeziehen müsse. „Das sichert uns Kontrolle und Schutz vor Abhängigkeiten von externen Tech-Konzernen“, so Dreher. 

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