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Verband Region Stuttgart

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Aktuelles Presseinformationen |

Verband Region Stuttgart engagiert sich weiterhin für Zukunftstechnologien

Die Fachmessen hy-fcell und Quantum Effects werden auch 2026 und 2027 durch den Verband Region Stuttgart unterstützt. Ziel ist, die Wirtschaft in der Region zu diversifizieren, die Region nachhaltig als führenden Innovationsstandort in Europa zu positionieren und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Der Verband Region Stuttgart hat sein Engagement für Zukunftstechnologien in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung bestätigt. Für die Zukunftstechnologie-Messen Quantum Effects im Herbst 2026 und hy-fcell im Frühjahr 2027 stellt der Verband rund 300.000 Euro zur Verfügung. Dies ist nach den Jahren 2024 und 2025 bereits die dritte Förderrunde für die Zukunftstechnologie-Messen und bestätigt die Wirksamkeit der Zusammenarbeit.

Erfolgreiche Bilanz 2025

Im Jahr 2025 wurden rund 30 Netzwerkveranstaltungen mit mehr als 800 Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden veranstaltet. Dazu zählen beispielsweise das etablierte CEO-Dinner im Neuen Schloss, das über 80 nationale und internationale Teilnehmende zusammenbrachte. Die Veranstaltung bot eine einzigartige Plattform für den Austausch und die Vernetzung von hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Branchen.

Ein besonderes Highlight stellte das Global Partnership for African Development (GPAD) Forum dar. Zu dieser Veranstaltung kamen über 80 hochrangige Fachleute, darunter auch 14 Botschafter afrikanischer Staaten. Inhaltlich stand die Frage im Mittelpunkt, wie die technologische Kompetenz der Region Stuttgart mit dem erheblichen Ressourcen- und Wachstumspotenzial des afrikanischen Kontinents strategisch verknüpft werden kann.

Der Female Future Tech Summit stellte ein weiteres zentrales Netzwerkformat dar. Über 90 Teilnehmende tauschten sich in Keynotes, Paneldiskussionen und interaktiven Formaten aus. Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Diversität und zur Sichtbarmachung weiblicher Führungspersönlichkeiten in Zukunftstechnologien. Aufgrund des positiven Feedbacks und der hohen Resonanz wird der Summit im Jahr 2026 auf zwei Tage erweitert und um eine begleitende Ausstellung ergänzt.

Auch neue Themenfelder wurden erfolgreich erschlossen: Der erstmals durchgeführte Biointelligenz Summit unterstrich die strategische Bedeutung dieses Zukunftsbereichs für Baden-Württemberg. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Bildung und Nachwuchsförderung. Mit Formaten wie der Quantum Effects Academy, Career Walks und neuen Angeboten für Studierende wurden gezielt Fachkräftepotenziale aktiviert und die Region Stuttgart als attraktiver Arbeits- und Lebensstandort positioniert.

Ausblick 2026/2027

Für das Jahr 2026 ist eine strategische Weiterentwicklung der Maßnahmen geplant. Neue Veranstaltungen und Inhalte sollen die globale Sichtbarkeit der Region Stuttgart erhöhen. Geplant sind unter anderem ein internationaler Afrikagipfel mit über 200 Teilnehmenden sowie erstmals das nationale All-Hands-Meeting der KI-Kompetenzzentren im Rahmen der Quantum Effects. Des Weiteren soll die neu produzierte Videopodcast-Reihe „Quantum Effects | From Stuttgart Region to the World“ zur ganzjährigen Sichtbarkeit des Innovationsstandorts beitragen. 

Darüber hinaus ist vorgesehen, allen Besucherinnen und Besuchern der Quantum Effects die StuttCard, die Stadterlebniskarte für Stuttgart und die Region, anzubieten. Dadurch soll die Aufenthaltsdauer erhöht, die regionale Wertschöpfung gestärkt und die Sichtbarkeit kultureller und touristischer Angebote der Region Stuttgart verbessert werden. Zudem werden Kommunikationsmaßnahmen durch Radiokampagnen, Social Media und internationale Medienpartnerschaften weiter ausgebaut.

STIMMEN DER FRAKTIONEN

CDU/ÖDPLaut Andreas Koch spüre man auf den Messen eine Aufbruchstimmung – „ein wohltuender Gegensatz zum allgemeinen Gejammer, dass alles auf dem absteigenden Ast sei.“ Gerade hier zeige sich, dass die regionale Wirtschaft in diesen Bereichen Maßstäbe setzen könne. „Nun gilt es, diese Positionen auszubauen und in konkrete Produkte umzusetzen“, appellierte Koch. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir in Maßnahmen investieren, die die Situation auf lange Sicht verbessern“, war Koch überzeugt. 
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNENFür Sabine Kober sind die Zukunftstechnologien essenziell für die Region. „Wir sind überzeugt, dass die Maßnahmen, die hier ergriffen werden, die richtigen sind“, betonte sie. Besonders gut gefalle ihrer Fraktion, dass Afrika in den Blickpunkt rücke und Frauen gefördert werden, sowie die Verbindung mit Studierenden. „So kann man die jungen Menschen begeistern und auch an der Region interessieren“, war Kober überzeugt. Die Evaluation bewertete sie positiv. 
FREIE WÄHLER„Zukunftstechnologien und die Messen dazu sind wichtig, auch für unsere Region“, konstatierte Gerd Maisch. Daher habe man sich als VRS dafür engagiert. Aus seiner Sicht gehöre zu einer Evaluation auch die Betrachtung der Wirkung: „Es fehlt die Antwort auf die Frage, ob wir unser Ziel, die Transformation zu fördern, in der Region erreicht haben.“ Auch die Frage, wie es nach 2028 weitergeht, sei nicht beantwortet. 
AFD„Was den Transformationsprozess betrifft, sind wir etwas anderer Meinung“, betonte Ulrich Deuschle. Er hoffe im Automobilcluster auf Entscheidungen, die für Verbrenner gut seien. Quantentechnologie und Wasserstoff seien wichtige Themen, die seine Fraktion unterstütze. Er fragte sich, ob die Messe die finanzielle Förderung der Region überhaupt brauche.
SPDNeben Afrika sah Jürgen Kessing große Chancen „in Mittelamerika und Indien.“ Auch wenn die Zielerreichung schwer zu quantifizieren sei, solle man den Erfolg messen. „Wir sind auf einem guten Weg und froh und dankbar, dass wir diesen gemeinsam beschreiten“, schloss Kessing. 
FDPHartfried Wolff fragte, ob EU-Förderungen oder weitere Investoren hilfreich sein könnten. Seine Fraktion wolle in Zukunft stärkere Akzente im Bereich Defence bzw. Luft- und Raumfahrt setzen. „Wir halten außerdem viel vom Afrika-Engagement und der Internationalisierung“, so Wolff.
DIE LINKE.
SÖS.
PIRATEN
Marc Dreher sah die Aktivitäten sowie die Finanzierung durch die Region kritisch. „Unterstützenswert sind die Kooperation mit Hochschulen und der Female Tech Summit“, so Dreher. Trotzdem könne seine Fraktion dem Beschlussantrag nicht zustimmen. 

Pressemitteilung als PDF-Download

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