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Verband Region Stuttgart

Wir haben viele interessante Themen.

Auf den folgenden Seiten gibt es daher weitergehende Informationen:

S21

Die Region rückt zusammen

Metropolregion zu sein ist Herausforderung und Verpflichtung zugleich: Die Menschen müssen schnell und störungsfrei von A nach B kommen, zentrale Drehkreuze wie Flughafen, Bahnhof und Messe müssen schnell und bequem erreichbar sein. Stuttgart 21 spielt hierbei eine wichtige Rolle. Doch dürfen sich die Menschen in Stuttgart und der Region nicht nur über eine schnelle Direktverbindung auf die Fildern freuen, für die Region entscheidend sind vor allem auch viele schnellere Direktverbindungen, um beispielsweise von Ludwigsburg nach Esslingen zu kommen oder von Herrenberg nach Waiblingen. Die Region rückt näher zusammen – und der ÖPNV wird noch besser.

Der Verband Region Stuttgart und Stuttgart 21

Der Verband Region Stuttgart investiert an den Stellen in das Projekt Stuttgart 21, die dazu beitragen, den Nahverkehr in der Region zu verbessern. Dazu gehören die zukünftig getrennte Führung der S-Bahn zwischen Bad Cannstatt und Hauptbahnhof, die neue S-Bahn-Station Mittnachtstraße, die Führung der Regionalzüge über den Flughafen, der Ausbau des Flughafens zu einer Mobilitätsdrehscheibe und die Wendlinger Kurve. Zu diesen Maßnahmen steuert der Verband Region Stuttgart einen Anteil von 100 Millionen Euro bei. Der regionale Beitrag ist gedeckelt und in der Finanzierungsvereinbarung zu Stuttgart 21 festgelegt.

Wie bei vielen anderen Großprojekten kommt es auch beim Projekt Stuttgart 21 aufgrund von Problemen bei der Umsetzung zu einer verzögerten Fertigstellung. Mitte 2026 wurde ein neues Inbetriebnahme-Konzept vorgestellt. Die massiven Verzögerungen bei der Inbetriebnahme werfen die Entwicklung des ÖPNVs in der Region Stuttgart um mindestens ein halbes, wenn nicht ein ganzes Jahrzehnt zurück. Der Verkehrsausschuss fordert wegen dieser gravierenden negativen Auswirkungen, dass nun unbedingt die Zeit, die durch die Verzögerung entsteht, genutzt wird, um Verbesserungen für die Fahrgäste zu erzielen.

Forderungen:

  • Stuttgart 21 muss vollständig und vertragsgemäß umgesetzt werden
  • Der Baustein 3 des Digitalen Knotens Stuttgart ist vollständig umzusetzen
  • Optimierung des geplanten Inbetriebnahme-Prozesses ist intelligent zu organisieren,
  • Ein qualitativ neues und verlässliches Produkt im Ersatzverkehr ist zu etablieren
  • Die bestehende Infrastruktur muss, solange sie noch benötigt wird, möglichst störungsfrei und ohne Unterbrechung zur Verfügung stehen
  • Der Zugang zum Hauptbahnhof ist deutlich zu verbessern
  • Regionale Ausbauprojekte sind zu forcieren
  • Fokus auf den Fahrgästen
  • Der Verband Region Stuttgart erwartet Verlässlichkeit, Transparenz und Tempo. Die Fahrgäste dürfen nicht die Leidtragenden weiterer Verzögerungen sein.

Mehr Infos dazu in der Presseinformation

Pfaffensteigtunnel

Um den Deutschlandtakt umsetzen zu können, ist auch ein umfangreicher Ausbau der Strecke von Stuttgart nach Singen geplant. Zentraler Bestandteil ist der sogenannte Pfaffensteigtunnel zwischen Böblingen und dem Flughafen. Dieser Tunnel ersetzt die bisherigen Planungen im Rahmen von Stuttgart 21 für die Anbindung in Richtung Böblingen. Der Tunnel ermöglicht kürzere Fahrzeiten und trägt maßgeblich dazu bei, dass die S-Bahn zwischen Vaihingen und Flughafen weiterhin auf eigenen Gleisen verkehren kann. Das Drehkreuz am Flughafen wird also nach Fertigstellung des Tunnels insbesondere für die Fahrgäste aus Richtung Süden gegenüber der bisherigen Planung deutlich attraktiver. Aktuell ist die Fertigstellung Ende 2033 vorgesehen.

S21 für die Bevölkerung

Der InfoTurmStuttgart

Viele Details zum Projekt Stuttgart 21 gibt es in der innovativen Ausstellung im InfoTurmStuttgart.

Mehr erfahren

Stuttgart 21 ist ein komplexes Projekt. Um es der Bürgerschaft mit all seinen Begleiterscheinungen näherzubringen, haben alle Finanzierungspartner des Projekts gemeinsam in ein Ausstellungsgebäude, den InfoTurmStuttgart, kurz ITS, am Gleis 16 des Stuttgarter Hauptbahnhofs investiert. Auf drei Etagen und einer Aussichtsplattform können sich Interessierte über das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm sowie die damit verbundenen Zukunftsthemen informieren. Anhand zahlreicher digitaler Exponate in Verbindung mit großflächigen Wandgrafiken, Augmented Reality und 3-D zum virtuellen Eintauchen in das künftige Geschehen lädt das ITS-Team die Menschen ein, Stuttgart 21 besser kennenzulernen.

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